Ein zukunftsorientiertes Alterszentrum für die regionale Langzeitpflege

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Altersversorgung auch künftig sicherstellen

In Uri gibt es bis 2040 deutlich mehr betagte und pflegebedürftige Menschen. Ihnen soll ein gutes stationäres und intermediäres Angebot zur Verfügung stehen. Auf der Brickermatte wurde deshalb ein Neubau mit Pflegeabteilungen, Demenzwohngruppe und betreuten Alterswohnungen geplant. 

 

Aufgrund des Abstimmungsresultates vom 14. Juni 2026, bei dem die Stimmberechtigten der Gemeinde Bürglen den Kredit zur Weiterentwicklung des Projekts für das neue Alters- und Pflegezentrum auf der Brickermatte abgelehnt haben, wird das Gemeinschaftsprojekt beendet. Die Verantwortlichen bedanken sich bei allen Beteiligten. Die Gemeinden und Heime werden sich nun individuell um neue Lösungen für die Sicherstellung der Versorgung kümmern müssen.

Das war das Projekt

  • - zeitgemässe Infrastruktur für Betreuungsqualität und Sicherheit der pflegebedürftigen Bevölkerung
  • - Aufenthaltsqualität ohne Einbussen/Einschränkung (keine Doppelzimmer, rollstuhlgängige Einrichtungen)
  • - optimales Betriebskonzept mit effizienten Abläufen und Synergien bei den Betriebskosten
  • - attraktive Arbeitsplätze dank zeitgemässer Infrastruktur
  • - wirtschaftliche Tragfähigkeit von Bau und Betrieb
  • - nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise als realistische Anforderung an einen Neubau
  • - Zahl der Pflegebetten erhalten (in Einzelzimmern) und zusätzlich betreute Wohnungen schaffen

Abstimmungen zum Projektplanungs- und Wettbewerbskredit

Nachdem die Machbarkeitsstudie den Neubau auf der Brickermatte in Bürglen 2024 bestätigt hatte, ging die Projektentwicklung aktiv weiter. Der nächste Meilenstein waren die Abstimmungen im Frühjahr 2026. Die Bevölkerung sollte entscheiden, ob sie den Projektplanungs- und Wettbewerbskredit für die nächste Planungsphase genehmigt. Sie erhielt damit die Möglichkeit, einen ersten richtungsweisenden Entscheid abzugeben, ob die Planung des neuen Alterszentrums (APZ) auf der Brickermatte vertieft werden soll. 

 

Die Abstimmungen fanden wie folgt statt:

  • 21. Mai 2026, Gemeindeversammlung: Spiringen und Unterschächen
  • 14. Juni 2026, Urnenabstimmung: Altdorf und Bürglen


Da der Kredit für das Projekt in zwei der vier Gemeinden abgelehnt wurde, kann die Planung nicht weitergeführt werden.

"Abwarten ist keine Option"

Lesen Sie die Interviews mit der Gemeindepräsidentin von Bürglen, Claudia Gisler und dem Gemeindepräsidenten von Altdorf, Sebastian Züst und erfahren Sie alles Wichtige zum geplanten Alterszentrum:

Interview im Urner Wochenblatt

Interview in der Urner Zeitung

Öffentliche Informationsveranstaltungen

Die Bevölkerung der vier beteiligten Gemeinden war zu zwei öffentlichen Informationsveranstaltungen am 15. und 22. April 2026 eingeladen. Zahlreiche Interessierte sind der Einladung gefolgt und haben den Ausführungen der Referenten aktiv zugehört, wie sich in den anschliessenden Fragerunden zeigte. Dank den guten Fragen aus dem Publikum konnten wertvolle Ergänzungen gemacht werden. Herzlichen Dank für das grosse Interesse!

  

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Ein Projekt für mehrere Generationen

Das Projekt der Gemeinden Altdorf, Bürglen, Spiringen und Unterschächen und ihrer bewährten Institutionen «Rosenberg» und «Gosmergartä» nahm die Bedürfnisse in der Langzeitpflege auf. Gemeinsam hätten wichtige Ziele für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Fachpersonal erreicht werden können. Die Brickermatte 2030+ war ein Vorhaben für mehrere Urner Generationen und den Raum Altdorf, Bürglen sowie die Region Schächental.