Das war das zukunftsorientierte Projekt Brickermatte 2030+
In der Urner Langzeitpflege zeigen sich Herausforderungen. Sie betreffen grundsätzlich alle Alters- und Pflegeheime (APH). Der «Gosmergartä» in Bürglen und der «Rosenberg» in Altdorf sind speziell betroffen, weil die beiden APH saniert und erweitert werden müssen. Da es an den heutigen Standorten starke Einschränkungen bezüglich Lage und Ortsbildschutz gibt, wurde ein gemeinsamer Ersatzneubau an einem passenden Standort geplant. Die Parzelle auf der Brickermatte wäre ein idealer Standort gewesen und sollte vom Kanton Uri im Baurecht erworben werden. Die Machbarkeitsstudie zeigte, dass das Projekt Brickermatte 2030+ hier möglich wäre. Das grosse Potenzial für eine hohe Innen- und Aussenraumqualität sollte in den nächsten Schritten weiter definiert werden, damit ein zukunftsträchtiges neues Alterszentrum entstehen könnte. Da der Kredit für die weitere Planung des Projekts von den Stimmberechtigten der Standortgemeinde an der Urnenabstimmung vom 14. Juni 2026 abgelehnt wurde, kann das Projekt nicht fortgeführt werden.
Erreichte Meilensteine
Geplante Meilensteine (die aufgrund der Abstimmung nun nicht realisiert werden)
Zahlen & Fakten
Circa 2032
Gut geeignete Lage
Die Brickermatte befindet sich zentral zwischen Altdorf und Bürglen, gehört zum Gemeindegebiet von Bürglen und liegt direkt neben dem Gebäude der Kantonalen Verwaltung. Die rund 12'000 m2 grosse Parzelle ist flach und sehr gut erschlossen. Eine Bushaltestelle, Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Brickermatte ermöglicht verschiedene Bebauungskonzepte mit einer hohen Innen- und Aussenraumqualität. Das neue Alterszentrum sollte als mehrgliedriges Ensemble gut in die Umgebung eingepasst werden. Die Urner Berge ringsum bieten eine vertraute Aussicht. Auch auf dem Areal würde die Natur zur Erholung einladen.